zkmb | Zeitschrift Kunst Medien Bildung – Open Peer Review Journal
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ISSN 2193-2980

 Die onlineZeitschrift Kunst Medien Bildung (zkmb) ist ein interdisziplinäres e-Journal, das wissenschaftliche Forschung zwischen Kunst, Medien und Bildung transparent und forschungsnah publiziert und durch ein partizipatives „open-peer-review“-Verfahren in Forschungsdiskursen vernetzt. Ziel des Zeitschriftenprojektes ist es, den fachwissenschaftlichen und fächerüberschreitenden Diskurs unter den Bedingungen intermedialer Vernetzungsmöglichkeiten weiterzuentwickeln.

Wissenschaftliche Sozietät Kunst Medien Bildung

862b8ac63a Herausgegeben wird die zkmb im Auftrag der „Wissenschaftlichen Sozietät Kunst Medien Bildung e.V.“ von Andreas Brenne (Osnabrück), Christine Heil (Essen), Torsten Meyer (Köln) und Ansgar Schnurr (Gießen). Die Wissenschaftliche Sozietät Kunst Medien Bildung e.V. ist eine Interessengemeinschaft von Wissenschaftlern/innen, die sich die Aufgabe gestellt hat, existierende und denkbare Verknüpfungen von Kunst, Medien und Bildung zu erforschen, darzustellen und deren Ergebnisse zu veröffentlichen (vgl. www.kunst-medien-bildung.de). Die Zeitschrift zkmb versteht sich als offenes und wissenschaftliches Forum, das für die Partizipation von Mitgliedern wie Nichtmitgliedern gleichermaßen offen steht.

Diskurse zwischen Kunst Medien und Bildung

Wissenschaftliches Denken und Arbeiten zwischen Kunst, Medien und Bildung wird vielfach durch starke Einzelpositionen geprägt, die vorwiegend auf  pädagogischen Tagungen und in daraus resultierenden Printversionen veröffentlicht werden. Für produktive Forschungs-Schnittstellen, die einzelne Forschungen in angemessener Vertiefung aufgreift, weiterdenkt und auch interdisziplinär verknüpft, fehlt jedoch ein institutionalisierter Rahmen. Hier setzt die zkmb an und bietet die Möglichkeit, Forschungsergebnisse zwischen Kunst, Medien und Bildung in einem wissenschaftlichen Rahmen darzustellen und zu kommentieren. Wissenschaftliche Forschung ist auf Austausch und produktive Auseinandersetzung angewiesen.

Open Access eJournal

Die zkmb ist ein „open access“ e-Journal, also ohne Gebühren oder Zugangsbeschränkung frei zugänglich. Finanziert wird die Zeitschrift durch die Wissenschaftliche Sozietät Kunst Medien Bildung sowie durch die Universität Duisburg-Essen,die Justus-Liebig-Universität Gießen, die Universität zu Köln sowie die Universität Osnabrück.

Basierend auf dem Medium Internet, bietet das e-Journal zkmb alle Vorteile netzbasierter Kommunikation, wie den unkomplizierten internationalen Zugang zu Forschungsergebnissen, hypertextuelle Vernetzung,  Volltextsuche, Barrierefreiheit sowie die zeitnahe Publikation. Dadurch wird eine andere Form der wissenschaftlichen Kommunikation ermöglicht, die wir für zeitgemäß halten.

Beiträge der zkmb erscheinen fortlaufend: Eingegangene Beiträge („Texte im Diskurs„) wie auch Kommentare („Reviews„) werden sukzessive veröffentlicht. Auf periodische Erscheinungstermine oder thematische Strukturierungen wird verzichtet. Das ermöglicht eine zeitnahe Publikation aktueller Forschungsdarstellungen und –ergebnisse und fördert den Austausch und Diskussionen beispielsweise auch vor Abschluss von Forschungsvorhaben. Auch Rezensionen werden hier als Form der wissenschaftlichen Publikation angesehen und können ebenso wie die regulären Veröffentlichungen im Review-Verfahren kommentiert werden.

Ein Newsletter informiert über die jüngst online gestellten „Texte im Diskurs“ und „Reviews“.

Open Peer Review

Das e-Journal zkmb basiert auf dem „Open-Peer-Review-Verfahren“, einem partizipativen System der Begutachtung und Kommentierung von wissenschaftlichen Beiträgen durch die Fachcommunity. Gegenüber den geschlossenen und nicht transparenten Verfahren des klassischen Peer Reviews, die wissenschaftliche Qualität durch die anonyme Einschätzung von einzelnen Gutachtern/innen sicherstellen, arbeitet das internetbasierte Open-Peer-Review diskursoffen. Die Begutachtung der Artikel im Sinne von fachlicher Kritik oder konstruktivem Weiterdenken erfolgt partizipativ und transparent durch die Vielstimmigkeit aller sich beteiligenden Autoren/innen und ermöglicht dabei mehrperspektivische Begutachtungen des Textes.

Die sichtbaren Reaktionen und produktiven Kommentierungen im Open-Peer-Review verändern das Rollenverständnis von Autorenschaft und Rezipientenstatus. Dies bedeutet nicht nur eine räumliche Verlagerung einer „Begutachtung“ in die Fachöffentlichkeit hinein. Es entspricht auch einer qualitativen Akzentverlagerung von der regulativen Absicht des geschlossenen Peer-Reviews hin zu einer diskurserzeugenden Funktion. Dies ist nicht nur Frage des Verfahrens, sondern verändert möglicherweise die wissenschaftliche Fachkultur.

Das Verfahren sieht vor, dass die eingereichten Texte, sofern sie ethisch vertretbar sind und den wissenschaftlichen Anforderungen und formalen Vorgaben entsprechen, umgehend online gestellt werden. Für die Dauer von zwölf Monaten können diese „Texte im Diskurs“ von allen Personen der Fachcommunity durch öffentliche und namentlich gekennzeichnete „Reviews“ kommentiert werden. Die Reviews dürfen sowohl die Funktion einer fachlichen Kritik als auch die einer diskursiven Vernetzung mit verwandten, z.B. interdisziplinären Fragestellungen und Ansätzen übernehmen. Nach Ablauf dieser Zeit erhalten die Autoren/innen des eingereichten Textes die Möglichkeit, ihren Artikel zu überarbeiten und dabei gegebenenfalls Hinweise der Reviews einzuarbeiten. Diese endgültigen „Publikationen“ werden zusammen mit den daran geknüpften Kommentaren in einer eigenen Kategorie dauerhaft archiviert. Da sowohl die „Texte im Diskurs“ als auch die kommentierenden „Reviews“ und die „Publikationen“ jeweils eine eigene URL erhalten, sind sie selbstständig zitierfähig und werden daher als eigenständige wissenschaftliche Publikationen begriffen.

Urheberrecht

Alle in der onlineZeitschrift Kunst Medien Bildung (zkmb) publizierten Dokumente unterliegen, sofern nicht durch andere urheberrechtliche Ansprüche geschützt, der Digital Peer Publishing (DiPP)-Lizenz, einem vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW erarbeiteten Urheberrechtslizenz für wissenschaftliche e-Journals. Die Lizenz gestattet es allen Nutzer/innen, sämtliche Dokumente zu lesen und unverändert sowie ausschließlich in elektronischer Form weiterzugeben und zum Download bereitzustellen. Die Autoren und Rechtsinhaber sowie die verwendeten bibliographischen Angaben sind dabei zu nennen. Die Rechte für die Nutzung in Druckform oder auf Trägermedien verbleiben beim Autor und werden durch diese Lizenz nicht erfasst. Dadurch besteht für Autoren die Möglichkeit, die Rechte der endgültigen, durch das Reviewverfahren bestätigten Publikationen zum körperlichen Vertrieb von Werkexemplaren einem Verlag einzuräumen. Der vollständige Lizenztext ist einsehbar unter http://www.dipp.nrw.de/lizenzen/dppl/dppl/DPPL_v2_de_06-2004.html Zweitveröffentlichungen sollten nur von „Publikationen“ mit abgeschlossenem Reviewverfahren erscheinen, wobei die zkmb-Redaktion freundlich um die Nennung des Publikationsortes der Erstveröffentlichung bittet.

Publikationssprachen

Publikationssprachen für die „Texte im Diskurs“, „Reviews“ und „Publikationen“ sind in der Regel Deutsch oder Englisch.

Partizipation

Eingeladen zum Einreichen von Texten und Kommentaren in der zkmb sind alle, die wissenschaftliche Fragestellungen in und zwischen Kunst, Medien und Bildung verfolgen. Es ist hierbei eine Anmeldung auf der Homepage sowie das Hinterlegen einer öffentlich einsehbaren Kurzvita notwendig. Dass alle Beiträge im Kommentierungsverfahren von Fairness und gegenseitigem Respekt geprägt sind sowie die Richtlinien guter wissenschaftlicher Praxis befolgen, wird als selbstverständlich vorausgesetzt.

Die Herausgeber

Die zkmb, onlineZeitschrift Kunst Medien Bildung wird herausgegeben im Auftrag der Wissenschaftlichen Sozietät Kunst Medien Bildung e.V. von:

Prof. Dr. Andreas Brenne
Universität Osnabrück
Kunst/Kunstpädagogik
Seminarstr. 33
49074 Osnabrück
andreas.brenne@uni-osnabrueck.de

Prof. Dr. Christine Heil
Universität Duisburg-Essen
Institut für Kunst und Kunstwissenschaft
Universitätsstr. 12
45141 Essen
christine.heil@uni-due.de

Prof. Dr. Torsten Meyer
Universität zu Köln
Institut für Kunst & Kunsttheorie
Gronewaldstr. 2
50931 Köln
t.meyer@uni-koeln.de

Prof Dr. Ansgar Schnurr
Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut für Kunstpädagogik
Karl-Glöckner-Str. 21 H
35394 Gießen
ansgar.schnurr@kunst.uni-giessen.de

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