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Mikroformate. Interdisziplinäre Perspektiven auf aktuelle Phänomene in digitalen Medienkulturen

Aktuelle Medienkulturen in digitalen Kontexten zeichnen sich nicht nur durch ihre spezifische Form des Zusammenspiels von datenbasierten und vernetzten Infrastrukturen, algorithmischen Prozessen sowie durch das Ineinandergreifen von Hardware, Software und Interfaces aus. Sie prägen unsere Gegenwart vielmehr auch in phänomenologischer Hinsicht auf mannigfaltige Weise. Wie sich die jeweiligen Verbindungen dieser Phänomene mit ihren verschiedenen gesellschaftlichen Feldern und Praktiken genau darstellen, wie mögliche Wandlungsprozesse zu begreifen sind und wie sich im Zuge dessen Sozialität verändert, bedarf einer sorgfältigen Analyse, insbesondere hinsichtlich der Zusammenhänge von Technologie, kultureller Bedeutungsproduktion und Gesellschaft. Dabei stellt sich die Frage, ob es übergreifende Merkmale und Konzepte gibt, die die aktuellen Entwicklungen digitaler Medienkulturen angemessen beschreiben können, ohne dabei den Blick für das Besondere und die Heterogenität der äußerst dynamischen und vielschichtigen Entwicklung in diesem Bereich außer Acht zu lassen.

Vor diesem Hintergrund ist eine Schwerpunktsetzung erforderlich, die mit diesem Buch auf Verkürzungen, Verkleinerungen und Verdichtungen medialer Phänomene liegen soll. Sie stellen aus unserer Sicht ein wichtiges Signum der gegenwärtigen Medienkulturen dar. Der im Titel aufgeführte Begriff des Mikroformats knüpft dabei an eine länger existente, medien- und kulturwissenschaftlich geprägte Diskussion um kleine Formen an: Diese treten als digital-mediale Verkürzungen und Verdichtungen in visueller, audiovisueller Form sowie textuellen Varianten – beispielsweise als GIFs, Memes, Micromovies, Samples oder Lernhäppchen – in Erscheinung. Häufig sind es die spezifischen Logiken und Eigenheiten der jeweiligen medialen Plattformen, welche eine ‚Mikroformatierung’ nahelegen oder gar determinieren. Ebenso finden sich Hinweise darauf, dass sich bestimmte Medienpraktiken etablieren, denen bereits eine Verkürzung und Verdichtung immanent ist.

 

Inhaltsverzeichnis

Theoretische Perspektiven

Phänomenografische Studien

Pädagogische Anwendungen

  • Daniela Neuhaus und Helmke Jan keden: Populäre Songs als Mikroformate der medialen Popkultur und als Gegenstand des Musikunterrichts
  • Gila Kolb und Helena Schmidt: The Art of Art Memes
  • Katja Lell und Noëmie Stähli: Une minute pour une image revisited – ein Format künstlerischer Filmvermittlung
  • Filiz Aksoy und Sabrina Schaper: Gemeinsames Forschen im Kleinstformat

Herausgegeben von Peter Moormann, Manuel Zahn, Patrick Bettinger, Kai Kaspar, Sandra Hofhues, Helmke Jan Keden

Veröffentlicht am 8. Oktober 2021
Peter Moormann / Manuel Zahn / Patrick Bettinger / Sandra Hofhues / Helmke Jan Keden / Kai Kaspar (Hrsg.) (2021): Mikroformate. Interdisziplinäre Perspektiven auf aktuelle Phänomene in digitalen Medienkulturen, Schriftenreihe Kunst Medien Bildung, Band 8, München: kopaed